Die vier wichtigsten Merkmale

Bin ich ein Citizen Developer?

Immer mehr Unternehmen setzen auf Citizen Development, um Entwicklungsprozesse zu beschleunigen und die eigene IT-Abteilung zu entlasten. Doch was macht eigentlich einen Citizen Developer aus?

Definition

Was genau ist ein Citizen Developer?

Citizen Developer entwickeln spezialisierte Softwareanwendungen für verschiedenste Unternehmensbereiche und Anwendungsfälle.

Das Besondere: Sie sind keine traditionellen Softwareentwickler. Ein typischer Citizen Developer hat keine Entwickler-Ausbildung, kein entsprechendes Studium und keine umfangreichen Programmierfähigkeiten. Stattdessen bringt er oder sie Fachkenntnisse aus einem bestimmten Unternehmensbereich mit, darunter z.B. Produktion, Logistik oder Verwaltung.

Indem Unternehmen Anwendungen von Citizen Developern entwickeln lassen, profitieren sie nicht nur von einem Endanwender-Fokus, sondern entlasten auch die eigene IT-Abteilung.

In diesem Beitrag stellen wir vier typische Merkmale vor, die einen Citizen Developer auszeichnen: Den Bildungsweg, die verwendeten Werkzeuge, die wichtigsten Kompetenzen und die entwickelten Anwendungen.

Ausführliche Informationen zum Thema Citizen Development finden Sie auf unserer Seite „Was ist ein Citizen Developer?”.

Ausbildung

Berufliche Ausbildung eines Citizen Developers

Im Gegensatz zu traditionellen Entwicklern haben Citizen Developers oft keine formelle Ausbildung in der Softwareentwicklung. Stattdessen können sie aus verschiedenen Hintergründen stammen, sei es Marketing, Vertrieb, Personalwesen oder Logistik.

Einer der größten Vorteile des Citizen Developments ist die Entwicklung von Softwareanwendungen durch die Endbenutzer selbst. So kann z.B. eine Mitarbeiterin aus der Logistik die Anforderungen an eine Lagermanagement-Anwendung in der Regel besser beurteilen als eine traditionelle Entwicklungsabteilung.

Auch wenn das Citizen Development keine spezielle Berufsausbildung voraussetzt, sollten Citizen Developer die Bereitschaft mitbringen, sich flexibel weiterzubilden und eigenständig in neue Werkzeuge einzuarbeiten.

Citizen Development-Tools

Arbeit mit Low-Code- und No-Code-Plattformen

Da Citizen Developer in der Regel über keine umfangreichen Programmierkenntnisse verfügen, nutzen Sie sogenannte Low-Code- und No-Code-Plattformen für die Anwendungsentwicklung.

Dabei handelt es sich um spezielle Entwicklungsumgebungen, die nur wenige bis gar keine Code-Eingaben erfordern. Stattdessen stehen grafische Tools, einfache Dialoge und vorgefertigte Module zur Verfügung.

So bieten z.B. viele Low-Code- und No-Code-Plattformen die Möglichkeit, automatisierte Workflows mithilfe eines Drag-and-Drop-Editors aus vorhandenen Komponenten zu erstellen.

Unsere Cloud-Plattform manubes ist ein Beispiel für eine solche No-Code-Plattform. Mit den manubes-Designwerkzeugen können Citizen Developer auf einfachste Weise verschiedenste Applikationen für die industrielle Produktion entwickeln.

Nutzen Sie regelmäßig Low-Code- oder No-Code-Entwicklungsumgebungen, um spezialisierte Lösungen zu entwickeln? Dann können Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit als Citizen Developer bezeichnen.

No-Code-Plattform für die Produktion

Unsere Cloud-Plattform manubes ermöglicht die Entwicklung spezialisierter Anwendungen für die industrielle Produktion.

Mithilfe von intuitiven No-Code-Designwerkzeugen können Produktionsprozesse gezielt automatisiert und sämtliche Bereiche einer Produktion in Echtzeit visualisiert werden.

Kompetenzen

Kernkompetenzen eines Citizen Developers

Citizen Developer entwickeln spezialisierte Softwarelösungen, in der Regel für ihren eigenen Fachbereich. Dabei stehen sie in engem Austausch mit anderen Endanwendern und der IT-Abteilung, aber auch Projektmanagern, Führungskräften und Datenschutzexperten.

Um Anforderungen an eine Applikation zu erkennen und diese effektiv in die Praxis umzusetzen, sollten Citizen Developer über bestimmte Kernkompetenzen verfügen:

  • Problemlösungsfähigkeit
  • Kreativität
  • Flexibilität
  • Teamfähigkeit
  • Technologieverständnis

Ausführliche Programmierkenntnisse und tiefgreifendes technisches Wissen gehören dagegen nicht zu den Voraussetzungen.

Anwendungen

Entwickelte Anwendungen

Die von einem Citizen Developer entwickelten Anwendungen können verschiedenste Funktionen erfüllen: Von internen Tools zur Prozessautomatisierung bis hin zu Kundenanwendungen zur Verbesserung der Benutzererfahrung.

Dabei steht nicht die Komplexität einer Anwendung im Vordergrund, sondern vielmehr die Fähigkeit des Citizen Developers, echten Mehrwert zu schaffen und problembezogene Lösungen umzusetzen.

Viele der von Citizen Developern entwickelten Applikationen fallen in einen der folgenden Bereiche:

Prozessautomatisierung: Automatisierung wiederkehrender Aufgaben (Zeiterfassung, Mitarbeiterverwaltung, Ressourcenplanung, …)

Kundenanwendungen: Verbesserung der Kundenerfahrung (Apps, Chatbots, Informationsangebote, …)

Interne Kooperation: Möglichkeiten zur Interaktion und Zusammenarbeit in einem Unternehmen (soziale Netzwerke, geteilte Arbeitsbereiche, Bildungsplattformen, …)

Datenvisualisierung: Aggregation, Visualisierung und Analyse von Daten aus verschiedenen Quellen

 

No-Code-Plattform für die Produktion

Unsere Cloud-Plattform manubes ermöglicht die Entwicklung spezialisierter Anwendungen für die industrielle Produktion.

Mithilfe von intuitiven No-Code-Designwerkzeugen können Produktionsprozesse gezielt automatisiert und sämtliche Bereiche einer Produktion in Echtzeit visualisiert werden.

Fazit

Fazit: Bin ich ein Citizen Developer?

Der Begriff Citizen Developer ist kein klar definierter Jobtitel, sondern eine rollenbezogene Bezeichnung. Wenn Sie regelmäßig Low-Code- oder No-Code-Entwicklungsumgebungen zur Entwicklung von Business-Anwendungen nutzen, können Sie sich zweifellos als Citizen Developer bezeichnen.

Im Gegensatz zu traditionellen Entwicklern, kommen Citizen Developer aus unterschiedlichsten Fachbereichen und benötigen keine tiefgreifenden Codier- und IT-Kenntnisse. Gleichzeitig profitieren sie jedoch stark von allgemeiner Technologiekompetenz und verschiedenen Soft Skills, darunter Problemlösungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität.

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